Super League
DEBAKEL-DEBÜT IM LÄNDLE: VADUZ FÜHRT DEN FC BASEL MIT 3:0 VOR
1 MONSBERGER-DOPPELPACK SCHOCKT DIE PAZIVE BASEL-DEVENSIVE
Der FC Vaduz drückte von Beginn an aufs Gaspedal und profitierte von einer erschreckend passiven Basler Hintermannschaft. Einzig Torhüter Jonas Omlin hielt sein Team anfangs mit starken Paraden im Spiel. In der 26. Minute belohnten sich die Hausherren: Nach einer Traumkombination über zwölf Stationen bediente Dalipi im Zentrum Marcel Monsberger, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschoob. Nur zehn Minuten später erhöhte der Österreicher per wuchtigem Kopfball nach einer Schwizer-Flanke auf 2:0.
2 DALIPI SETZT DEN SCHLUSSPUNKT UNTER EIN CLAREZ RESULTAT
Eine Reaktion des FC Basel blieb auch nach dem Seitenwechsel komplett aus; die Offensive war über die gesamte Spieldauer völlig abgemeldet. In der 68. Minute machte Vaduz den Sack endgültig zu. Die Basler Abwehr schlief erneut, als sich die Liechtensteiner unbedrängt kombinierten. Ein Abschluss von Lutfi Dalipi wurde von Clément Michelin unglücklich abgefälscht, sodass Omlin im FCB-Tor absolut chancenlos war – der bittere 3:0-Endstand.
| Zuschauer: | 5'405 Fans (Rheinpark, Vaduz) |
| Schiedsrichter: | Alessandro Dudić |
| Bester Spieler: | Marcel Monsberger (2 Tore / VAD) |
DOPPELSCHLAG NACH DER PAUSE: STURMDUO VERMIEST GC-TRAINER DAS DEBÜT
1 ALU-PECH VOR DER PAUSE UND EIN EISKALTER AUFTAKT
Im ersten Durchgang standen die zuvor defensiv anfälligen Zürcher deutlich sicherer und ließen den Berner Sturm kaum zur Entfaltung kommen. YB erarbeitete sich dennoch die gefährlicheren Aktionen und hatte kurz vor dem Pausenpfiff gleich doppeltes Alu-Pech, als Samuel Essende nur den Pfosten und Cédric Zesiger per Kopf die Latte trafen. In der 49. Minute platzte der Knoten: Essende wurde über links steil geschickt, zog zur Mitte und schlenzte das Leder aus spitzem Winkel herrlich zum 0:1 ins lange Eck.
2 FASSNACHT ERHÖHT BLITZSCHNELL ZUM ENDSTAND
Für die Hausherren ging es nach dem Wiederanpfiff schlichtweg zu schnell. Nur drei Minuten nach dem Führungstreffer sorgte Christian Fassnacht für die endgültige Entscheidung. GC-Torhüter Marvin Hübel konnte einen Abschluss von Guirassy zwar zunächst parieren, vom Bein des Verteidigers Nico Rissi sprang der Ball jedoch Fassnacht direkt vor die Füße, welcher in der 52. Minute problemlos zum 0:2 einschob. YB brachte den sechsten Saisonsieg in der Folge souverän ins Trockene.
| Zuschauer: | 7'339 Fans (Letzigrund, Zürich) |
| Schiedsrichter: | Sven Wolfensberger |
| Bester Spieler: | Samuel Essende (1 Tor / YB) |
DER LEADER BLEIBT UNGESCHLAGEN: LUGANO FEIERT WEITER – FCL VERTEILT GESCHENKE
1 DOS SANTOS BRINGT DEN MEISTER-EXPRESS FRÜH IN FAHRT
Von Beginn an rissen die Bianconeri das Zepter an sich. Bereits in der 12. Minute nutzte der überragende Daniel Dos Santos eine eklatante Lücke in der Luzerner Hintermannschaft aus: Nach einer schönen Vorlage von Mai spitzte er den Ball eiskalt zum 1:0 über den herauslaufenden Letica. Die Luzerner Defensive, bei der Youngster Bung Hua Freimann bereits nach 45 Minuten ausgewechselt werden musste, fand zu keinem Zeitpunkt ein wirksames Gegenmittel gegen das druckvolle Ballbesitzspiel der Tessiner.
2 EIGENTOR UND DOPPELPACK BESIEGELN DEN DEUTLICHEN ERFOLG
Im zweiten Durchgang schlug das Pech bei den Innerschweizern endgültig zu: Eine scharfe Hereingabe des eingewechselten Beckham Castro grätschte Luzerns Ruben Fernandes in der 61. Minute unglücklich ins eigene Tor ab. Lugano blieb hungrig. In der 78. Minute machte Dos Santos nach erneuter Castro-Vorarbeit per abgefälschtem Schuss seinen verdienten Doppelpack perfekt. Kurz vor dem Ende setzte Dereck Moncada (87.) nach einem Traumpass von Torhüter David von Ballmoos im Eins-gegen-Eins mit Letica den Deckel auf den 4:0-Endstand.
| Zuschauer: | 7'721 Fans (AIL Arena) |
| Schiedsrichter: | Anojen Kanagasingam |
| Bester Spieler: | Daniel Dos Santos (2 Tore / LUG) |
