Finale 2026
Bericht Stefan Schuler
Spanien - Argentinien 1:0 n. V
Dank eines überragenden Torhüters Emiliano Martínez, der mit insgesamt 10 Paraden ein historisches WM-Finale spielte, rettete sich Argentinien ohne einen einzigen eigenen Torschuss in der regulären Spielzeit glücklich ins Unentschieden.Platzverweis und der goldene Treffer in der VerlängerungIn der Nachspielzeit der regulären Spielzeit (90.+3' Minute) schwächte sich Argentinien selbst, als Enzo Fernández nach einem rüden Foul an Pau Cubarsí mit der Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt wurde.
In Überzahl drückte Spanien in der Verlängerung unaufhörlich weiter. In der 106. Minute war der Widerstand gebrochen: Eine präzise Flanke von Pedro Porro legte Nico Williams stark per Kopf ab, und der eingewechselte Ferran Torres hämmerte den Ball unhaltbar unter die Querlatte.
Spieldaten & FaktenKategorie Spieldetails zum Finale 2026
Ergebnis 1:0 nach Verlängerung (0:0, 0:0)
Torschützen 1:0 Ferran Torres (106. Minute)
Schiedsrichter Slavko Vinčić (Slowenien)
Besonderes Gelb-Rote Karte für Enzo Fernández (90.+3' / Argentinien)
Statistik 20:2 Torschüsse (12:0 aufs Tor)
Historische Meilensteine des Turniers
- Doppel-Krone: Spanien hält nun als erste Nation im Fussball parallel den WM-Titel der Männer und der Frauen.
- Defensiv-Rekord: Die Spanier sicherten sich den Titel mit nur einem einzigen Gegentreffer im gesamten Turnierverlauf.
- Altersrekorde: Lionel Messi verabschiedete sich mit 39 Jahren als ältester Feldspieler der Finalgeschichte. Auf der Gegenseite krönte sich Luis de la Fuente (65 Jahre) zum ältesten Weltmeister-Trainer aller Zeiten.
Die Auszeichnungen des Turniers Neben dem zweiten WM-Titel nach 2010 räumte Spanien auch bei den individuellen Turnier-Ehrungen gross ab.
- Goldener Ball (MVP): Rodri (Spanien)
- Bester junger Spieler: Pau Cubarsí (Spanien)
- Goldener Handschuh (Bester Torwart): Unai Simón (Spanien)
- Goldener Schuh (Bester Torschütze): Kylian Mbappé (Frankreich, 10 Tore)
